Das Jagdbombergeschwader 31 in Nörvenich |
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| Das Jagdbombergeschwader 31 in Nörvenich trägt den Traditionsnamen "Boelcke". Oswald Boelcke wurde als 23-jähriger Fliegeroffizier im September 1914 an die Westfront des 1. Weltkrieges versetzt. Er wurde im August 1916 mit der Aufstellung der Jagdstaffel 2 in Bertincourt / Frankreich beauftragt, deren Staffelkapitän er wurde. Nach 40 Luftsiegen verunglückte er am 28.10.16 bei einem Zusammenstoß in der Luft tödlich. Daraufhin erhielt die Jagdstaffel am 17.12.16 vom Kaiser den Ehrennamen "Jagdstaffel Boelcke". Nach Einstellung der Kampfhandlungen am 04.11.18 hatte die Staffel 336 anerkannte Luftsiege errungen. Zu Beginn der Wiederbewaffnung der Luftwaffe wurde das Kampfgeschwader 154 am 01.10.34 in Faßberg aufgestellt. Am 03.04.35 erhielt das Geschwader den Traditionsnamen "Boelcke" und wurde Später in Kampfgeschwader 27 "Boelcke" umbenannt. Im 2.Weltkrieg wurde dieses Geschwader in Polen, Frankreich und an der Ostfront eingesetzt. Dabei wurde der Flugzeugtyp HE-111 geflogen. Oktober 1957 wurde das Jagdbombergeschwader 31 in Büchel als erster Luftwaffenverband der Bundeswehr aufgestellt und mit dem Flugzeugtyp F84 F ausgerüstet. Nach Verlegung auf den Fliegerhorst Nörvenich wurde das Geschwader am 20.05.58 offiziell in Dienst gestellt und am 19.01.59 mit 2 Staffeln der NATO unterstellt. Am 21.04.61 wurde der Traditionsname "Boelcke" an die dritte fliegende Generation weitergegeben. 1961/62 rüstete das Geschwader auf den Typ F-104G Starfighter um. Die Ära des legendären STARFIGHTERS endete erst nach 21 Jahren und 189234 Gesamtflugstunden. Im Jahre 1983 wurde er durch den hochmodernen Jagdbomber PA-200 TORNADO ersetzt. Der TORNADO wird vom Geschwader als Jagdbomber im Allwetterflugbetrieb bei Tag und Naht eingesetzt. Er bildet das Rückgrat der Luftwaffe und trägt durch Qualität von Mensch und Maschine entscheidend zur Erhaltung des Friedens im Gebiet der NATO bei. | |
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